W.A.Mozart: 1. Sinfonie KV 16
Josef Haydn: Sinfonia Concertante für Violine, Violoncello, Oboe und Fagott Hob. I:10
W.A.Mozart: Sinfonia Concertante in Es-Dur für Violine und Viola KV 364
Thomas Reif | Violine & Leitung
Mathis Rochat | Viola
Till Schuller | Violoncello
Ramon Ortega | Oboe
Raffaele Giannotti | Fagott
Zwei Werke, eine Idee — das Prinzip der Sinfonia concertante steht im Mittelpunkt des Abends: die Kunst, Solisten und Orchester in einen gleichberechtigten, fein austarierten Dialog treten zu lassen. Kein Zufall, dass ausgerechnet Haydn und Mozart diese Gattung zu ihren vollkommensten Ausdrucksmitteln zählten — verbunden durch Freundschaft, gegenseitige Bewunderung und denselben unerschöpflichen Erfindungsgeist.
Eröffnet wird das Programm mit Mozarts erster Sinfonie KV 16 — einem Werk, das der kaum neunjährige Komponist in London niederschrieb. Den Kern des Abends bilden Haydns Sinfonia concertante Hob. I:105, in der Violine, Oboe, Fagott und Violoncello gemeinsam aus dem Orchesterklang hervortreten, und Mozarts Sinfonia concertante Es-Dur KV 364 — von vielen als sein schönste Werk überhaupt betrachtet, ein inniges Zwiegespräch zwischen Violine und Viola.
Die KALA freut sich, an diesem Abend Freunde willkommen zu heißen. Thomas Reif, Konzertmeister des Bayerischen Rundfunk Sinfonieorchesters, leitet das Ensemble und übernimmt den Part der Solovioline in beiden Concertanten. An seiner Seite: Mathis Rochat, Professor am Königlichen Konservatorium Antwerpen (Viola), Ramon Ortega (Solo-Oboist, BR Symphonieorchester), Till Schuller (Solo-Cellist, BR Sinfonieorchester) und Raffaele Giannotti (Solo-Fagottist, Münchner Philharmoniker).