Eröffnungskonzert Salzkammergut Festwochen Gmunden
Juli
2

Eröffnungskonzert Salzkammergut Festwochen Gmunden

Mavie Hörbiger und Markus Meyer | Lesung
Carlo Benedetto Cimento | Dirigent

TICKETS

„Es kommen härtere Tage.
Die auf Widerruf gestundete Zeit
wird sichtbar am Horizont…“

Die Salzkammergut Festwochen Gmunden stehen in diesem Jahr im Zeichen zweier großer österreichischer Stimmen: Ingeborg Bachmann, deren hundertstem Geburtstag gedacht wird, und Thomas Bernhard, der in diesem Jahr fünfundneunzig geworden wäre. Mavie Hörbiger und Markus Meyer, beide Ensemblemitglieder des Burgtheaters, lassen ihre Texte lebendig werden — als Einladung zu Trost, Klarheit und Irritation zugleich.

Die KALA Chamber begleitet diesen besonderen Abend musikalisch — und freut sich sehr, Teil eines Festwochenauftakts zu sein, der Literatur, Musik und Begegnung auf das Schönste verbindet.

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Mozart ONLY! KV466・Jupiter
Sept.
27

Mozart ONLY! KV466・Jupiter

W.A. Mozart Klavierkonzert Nr. 20, d-Moll, KV 466
W.A. Mozart Symphonie Nr. 41, C-Dur KV 551
"Jupiter-Symphonie"

Carlo Benedetto Cimento | Dirigent
Andrei Gologan | Klavier


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Zwei Werke, die alles sagen — Mozarts Klavierkonzert d-Moll KV 466, dunkel und leidenschaftlich, und die Jupiter-Sinfonie, sein sinfonisches Vermächtnis: strahlend, monumental, unerschöpflich. Ein Konzert ganz im Zeichen Mozarts.

Die KALA freut sich, zwei vertraute künstlerische Partner wiederzubegrüßen : Carlo Benedetto Cimento, unser Conductor in Residence, am Pult. Am Klavier kehrt Andrei Gologan zurück — ein Pianist, dessen Spiel durch außergewöhnliche Sensibilität und eine seltene emotionale Tiefe besticht.

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Bach & Vivaldi 2nd Edition
Jan.
14

Bach & Vivaldi 2nd Edition

A.Vivaldi Konzert für Streicher g-Moll RV 156
A.Vivaldi: Konzert für 2 Violinen a-Moll RV522
A.Vivaldi: Konzert für Flöte C-Dur RV 443
J.S.Bach: 4. Brandenburgisches Konzert G-Dur BWV 1049
J.S.Bach: Violinkonzert E-Dur BWV 1042

Fast auf den Tag genau vor drei Jahren stand auf unserem Programm nur Bach und Vivaldi. Das Publikum war begeistert. Wir auch. Seitdem war klar: das wiederholen wir.

Aus dem unerschöpflichen Schaffen dieser beiden Ausnahmekomponisten haben wir wieder einige Kostbarkeiten herausgepickt. Im Mittelpunkt stehen Flöte und Violine – zwei Stimmen, die in den Händen von Vivaldi und Bach eine Klangsprache entwickeln, die bis heute ihresgleichen sucht. Mal funkelnd und virtuos, mal von einer Innigkeit, die den Atem stocken lässt.

Bach & Vivaldi – das ist mehr als ein Programm, das ist eine Beziehung. Bach studierte Vivaldis Konzerte so intensiv, dass er sie nächtelang abschrieb, um ihre Geheimnisse zu verstehen. In Bachs frühem Violinkonzert E-Dur sind die Merkmale des Vivaldistils in geradezu exemplarischer Form zu erkennen – das wiederkehrende Ritornell, die klare Dreiklangsmelodik, die rauschenden Sequenzen. Und doch: im Gegensatz zu Vivaldi verschränken sich bei Bach Solostimme und Orchester auf eine subtile, tiefere Weise. Vivaldi malt mit Farbe und Licht. Bach baut Kathedralen. 

Gespielt von unseren KALA Musikerinnen und Musikern mit der Leidenschaft und Freude, die diese Musik verdient.

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Concertante | Concertante
Mai
29

Concertante | Concertante

W.A.Mozart 1. Sinfonie KV 16
Josef Haydn Sinfonia Concertante für Violine, Violoncello, Oboe und Fagott Hob. I:10
W.A.Mozart: Sinfonia Concertante in Es-Dur für Violine und Viola KV 364

Thomas Reif | Violine & Leitung
Mathis Rochat | Viola
Till Schuller | Violoncello
Ramon Ortega | Oboe
Raffaele Giannotti | Fagott

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Zwei Werke, eine Idee — das Prinzip der Sinfonia concertante steht im Mittelpunkt des Abends: die Kunst, Solisten und Orchester in einen gleichberechtigten, fein austarierten Dialog treten zu lassen. Kein Zufall, dass ausgerechnet Haydn und Mozart diese Gattung zu ihren vollkommensten Ausdrucksmitteln zählten — verbunden durch Freundschaft, gegenseitige Bewunderung und denselben unerschöpflichen Erfindungsgeist.

Eröffnet wird das Programm mit Mozarts erster Sinfonie KV 16 — einem Werk, das der kaum neunjährige Komponist in London niederschrieb. Den Kern des Abends bilden Haydns Sinfonia concertante Hob. I:105, in der Violine, Oboe, Fagott und Violoncello gemeinsam aus dem Orchesterklang hervortreten, und Mozarts Sinfonia concertante Es-Dur KV 364 — von vielen als sein schönste Werk überhaupt betrachtet, ein inniges Zwiegespräch zwischen Violine und Viola.

Die KALA freut sich, an diesem Abend Freunde willkommen zu heißen. Thomas Reif, Konzertmeister des Bayerischen Rundfunk Sinfonieorchesters, leitet das Ensemble und übernimmt den Part der Solovioline in beiden Concertanten. An seiner Seite: Mathis Rochat, Professor am Königlichen Konservatorium Antwerpen (Viola), Ramon Ortega (Solo-Oboist, BR Symphonieorchester), Till Schuller (Solo-Cellist, BR Sinfonieorchester) und Raffaele Giannotti (Solo-Fagottist, Münchner Philharmoniker).

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KALA for KIDS “Vivaldi Jahreszeiten”
März
25

KALA for KIDS “Vivaldi Jahreszeiten”

KALA for KIDS – Vivaldi Jahreszeiten

Leonard Baumgartner Solovioline

Livia Unternäher Violine
Anna Borovkova Violine
Marinus Kreide Viola
Tobias Moll Violoncello

Was für ein Vormittag! Mit unserem neuen Format KALA for KIDS haben wir etwas gewagt – und es hat funktioniert, besser als wir es uns hätten vorstellen können.

Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Traunstein / Kammer kamen nicht einfach in ein Konzert. Sie kamen vorbereitet, neugierig und offen – dank großartiger Lehrerinnen und Lehrer und einem Direktor, dem es wirklich am Herzen liegt, dass Kinder klassische Musik erleben dürfen. Im Vorfeld hatten die Kinder Bilder zu jeder Jahreszeit gemalt, sich mit Vivaldis Leben beschäftigt und gelernt, was es bedeutet, in ein Konzert zu gehen – wie man sich anzieht, wie man zuhört, was einen erwartet.

Und was erwartet einen, wenn man Vivaldis Vier Jahreszeiten hört? Einfach Alles. Gewitter, Eis, Hitze, Wind. Das Zwitschern der Vögel im Frühling, die plätschernden Bäche, der bellende Hund neben dem schlafenden Hirten, die träge, drückende Hitze des Sommers, das tosende Gewitter und die wilden Blitze am dunklen Himmel. Ein fliehendes Reh im Herbst, Jagdhörner, das Knallen einer Flinte. Klappernden Zähne, Zittern, Frieren – und dann wohlige Wärme am Kaminfeuer, während der Regen ans Fenster prasselt. Und schließlich fröhlich auf dem Eis, – Vorsichtige Schritte, Gleiten, Ausrutschen, Fallen, schlittern – bis das Eis bricht.

Antonio Vivaldi, 1678 in Venedig geboren – ausgerechnet an einem Tag, als die Erde bebte – kam so früh auf die Welt, dass sein Überleben an ein Wunder grenzte. Er wurde Priester, aber seine wahre Berufung war die Musik. Als Geigenlehrer und Komponist am Ospedale della Pietà, einem Waisenhaus für Mädchen in Venedig, schrieb er in einem fort – ein ganzes Konzert pro Tag. Die Mädchen im Waisenhaus – Töchter armer, verstorbener oder unverheirateter Eltern, wurden dort zu Musikerinnen von Weltrang. Vivaldi komponierte für sie. Über 500 Konzerte entstanden so – darunter die Vier Jahreszeiten, die 1725 erschienen und bis heute zu den meistgespielten Werken der klassischen Musik zählen.

All das erlebten die Kinder nicht als Schulstunde, sondern als lebendiges Konzert. Fünf Musikerinnen und Musiker der KALA spielten Auszüge aus allen vier Jahreszeiten, und mittendrin stand Leonard Baumgartner . Eigens aus Wien angereist, selbst noch Schüler und mitten in den Maturavorbereiungen, aber als Solist bereits so gefragt, dass er schulfrei bekam um für andere Schülerinnen und Schüler zu spielen. In seinen Händen: eine Stradivari– einem Instrument, das selbst eine Geschichte trägt. Bis heute weiß die Wissenschaft nicht genau, warum ihr Klang so unvergleichlich ist. Aber die Kinder hörten es. Und sie hörten genau hin. Jedes Kind wollte sagen, was es fühlt, was es hört, was die Musik mit ihm macht. Es war aufmerksam. Es war berührend. Es war lebendig. Es war genau das, was Musik sein soll.

Wir danken von Herzen für die Einladung. Unser ganz besonderer Dank aber gilt den wunderbaren Kindern, die uns mit ihrer Neugierde inspiriert und berührt haben, sowie den engagierten Lehrerinnen und Lehrern und allen Entscheidungsträgern, die Musikvermittlung als selbstverständlichen Teil der Bildung betrachten. Ohne solche Menschen gibt es keine solchen Momente.

Kinder, die früh erleben, dass Musik nicht nur Hintergrundgeräusch ist, sondern Sprache – eine Sprache, die Geschichten erzählt, Bilder malt und Gefühle weckt, für die es manchmal keine Worte gibt – tragen das ein Leben lang mit sich. Ein Konzert wie dieses öffnet eine Tür. Was dahinter liegt, entscheiden die Kinder selbst. Aber die Tür muss jemand aufmachen. Dafür sind wir gerne da.

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Die 5. Jahreszeit
Feb.
15

Die 5. Jahreszeit

“Faschingskonzert” die 5. Jahreszeit

Martynas Levickis | Akkordeon/Leitung

Wolfgang Amadeus Mozart (arr Levickis)
Ein kleine Nacht Musik: I movement.

Wolfgang Amadeus Mozart (arr Levickis)
Adagio and Rondo K. 617

Astor Piazzolla
Five Tango Sensations
I. Asleep / III. Anxiety / V. Fear

J.S Bach (arr Levickis)
Ich steh mit einem Fuss im Grabe - Sinfonia from Cantata BWV 156
Martynas Levickis
Folk Song Suite No. 1
„Leliumoj“
„Beauštanti aušrelė“ (The Dawn is Breaking)
„Rūta žalioj“ (The Verdant Rue)

Antonio Vivaldi (arr Levickis)
The Four Seasons:
Winter Nr. 4 f-moll, RV 297
I. Allegro non molto
Summer Nr. 2 g-moll, RV 315
III. Presto

Bizet/Rodríguez
Habanera/La Cumparsita

Tiersen
Amelie Medley

Gardel
Por Una Cabeza

Gorka Hermosa
Brehme from „Four Iberian dances“

Janusz Wojtarowicz
Balkan Dance

Brahms
Hungarian dance nr 5

Encore: Zez Confrey (arr Levickis)
Dizzy fingers

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Berio Folksongs
Okt.
2

Berio Folksongs

Mozart: 1. Sinfonie KV 16
Berio: Folk Songs für Mezzosopran 
Strawinsky: Pucinella Suite

Mezzosopran: Marzia Marzo
Dirigent: Carlo Benedetto Cimento

„Ich würde über den Volksgesang sagen, was Strawinsky über Mozart gesagt hat: Ich mag ihn, ich liebe ihn so sehr, dass ich immer ein bisschen davon klaue." Luciano Berio

Folk Songs Ein Abend über die Kunst des Entlehnens

Was haben Mozart, Berio und Strawinsky gemeinsam? Sie alle wussten, dass große Musik nicht im Vakuum entsteht. Sie hört zu, nimmt auf, verwandelt – und gibt etwas zurück, das größer ist als das Original.

In seinem 100. Geburtsjahr feiern wir Luciano Berio mit dem Werk, das ihn vielleicht am meisten geliebt hat: die Folk Songs. Berio stellte dafür Volksweisen aus verschiedenen Zeiten und Kulturkreisen zusammen – aus den USA, Armenien, der Provence, Sizilien, Sardinien – und versah sie mit eigenen instrumentalen Begleitungen. „Ich komme immer wieder auf die Volksmusik zurück", bekannte er einmal. „Wenn ich mit dieser Musik arbeite, erfasst mich die Freude des Entdeckers." Das hört man. In jedem Takt. 

Dasselbe Prinzip, ein Jahrhundert früher: Igor Strawinsky und sein Pulcinella. Diaghilev hatte ihn beauftragt, ein Ballett auf Basis von Musik des Barockkomponisten Pergolesi zu schreiben – Kostüme von Picasso, Uraufführung 1920 in Paris. Was entstand, war kein Arrangement, sondern eine Verwandlung: alte Melodien, neu durchleuchtet, neu zum Leben erweckt. Strawinsky nannte es selbst: klauen mit Respekt. Berio hätte gelacht – und zugestimmt.

Den Rahmen setzt Mozart: seine erste Sinfonie, entstanden mit acht Jahren in London. Ein Kind, das zuhört, staunt und schon damals alles in sich aufsaugt, was die Welt ihm anbietet.

Am Pult steht Carlo Benedetto Cimento, Conductor in Residence bei KALA. An seiner Seite die Mezzosopranistin Marzia Marzo, ebenfalls Artist Friend des Ensembles. Sie war Ideengeber und inspirierte zu diesem Programm. “Ich möchte diese Lieder unbedingt singen, sie neu denken und mit meinem ganz eigenen Timbre zum Leben erwecken.” Genau das ist es, was Berio sich gewünscht hätte.

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KALA - La scuola di Salieri
Juli
27

KALA - La scuola di Salieri

Salieri: Sinfonia aus „La Scuola de' gelosi"
Mozart: Ouvertüre "Così fan tutte - la scuola degli amanti"
Schubert/Liszt "Wanderer Fantasie"

Gluck/Berlioz: "Dance of furies"
"Dance of the blessed spirits"
Salieri: Variationen über „La Folia di Spagna"

Andrei Gologan Klavier
Carlo Benedetto Cimento Dirigent
Larissa Cidlinsky Konzertmeisterin

TICKETS

„La Scuola di Salieri"

Wien um 1800 war keine Stadt – sie war eine Schule. Jeder lernte von jedem, jeder war gleichzeitig Schüler und Lehrer, Vorbild und Nachfolger. Gluck formte Salieri. Salieri formte Mozart, Beethoven, Schubert. Mozart und Schubert formten alles, was danach kam. Und Liszt? Er nahm Schubert und erschuf ihn neu.

Diesen Gedanken – Musik als ewige Weitergabe, als lebendiges Gespräch über Generationen – nimmt Carlo Benedetto Cimento, Conductor in Residence der KALA Chamber, zum Anlass für einen außergewöhnlichen Abend. Im 200. Todesjahr Antonio Salieris, rückt er einen der meistunterschätzten Komponisten seiner Zeit ins Zentrum. Salieri, geboren in Legnago, war in Wien die musikalische Schaltzentrale einer ganzen Epoche – Hofkapellmeister, Opernkomponist, und Lehrer fast aller Großen seiner Zeit.

Das Programm erzählt diese Geschichte ohne Worte. Salieris funkelnde Sinfonia aus La Scuola de' gelosi eröffnet den Abend – und der Titel ist Programm: die Schule der Eifersüchtigen. Mozart antwortet mit der Ouvertüre zu Così fan tutte, jenem Werk, das denselben Geist atmet. Schuberts Wanderer Fantasie, von Liszt für Klavier und Orchester neu gedacht, zeigt wie ein Genie das Werk eines anderen in sich aufnimmt und verwandelt. Nach der Pause führt Glucks Orfeo ed Euridice – in der Revision von Berlioz – in die Unterwelt und zurück, mit dem berühmten Dance of the Furies und dem seligen Ballet of the Blessed Spirits. Den Abschluss bildet Salieri selbst: seine 26 Variationen über La Folia di Spagna – virtuos, vielschichtig, unerschöpflich.

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KALA - La scuola di Salieri
Juli
25

KALA - La scuola di Salieri

Salieri: Sinfonia aus „La Scuola de' gelosi"
Mozart: Ouvertüre "Così fan tutte - la scuola degli amanti"
Schubert/Liszt "Wanderer Fantasie"

Gluck/Berlioz: "Dance of furies"
"Dance of the blessed spirits"
Salieri: Variationen über „La Folia di Spagna"


Carlo Benedetto Cimento Dirigent
Andrei Gologan Klavier
Larissa Cidlinsky Konzertmeisterin

TICKETS

„La Scuola di Salieri"

Wien um 1800 war keine Stadt – sie war eine Schule. Jeder lernte von jedem, jeder war gleichzeitig Schüler und Lehrer, Vorbild und Nachfolger. Gluck formte Salieri. Salieri formte Mozart, Beethoven, Schubert. Mozart und Schubert formten alles, was danach kam. Und Liszt? Er nahm Schubert und erschuf ihn neu.

Diesen Gedanken – Musik als ewige Weitergabe, als lebendiges Gespräch über Generationen – nimmt Carlo Benedetto Cimento, Conductor in Residence der KALA Chamber, zum Anlass für einen außergewöhnlichen Abend. Im 200. Todesjahr Antonio Salieris, rückt er einen der meistunterschätzten Komponisten seiner Zeit ins Zentrum. Salieri, geboren in Legnago, war in Wien die musikalische Schaltzentrale einer ganzen Epoche – Hofkapellmeister, Opernkomponist, und Lehrer fast aller Großen seiner Zeit.

Das Programm erzählt diese Geschichte ohne Worte. Salieris funkelnde Sinfonia aus La Scuola de' gelosi eröffnet den Abend – und der Titel ist Programm: die Schule der Eifersüchtigen. Mozart antwortet mit der Ouvertüre zu Così fan tutte, jenem Werk, das denselben Geist atmet. Schuberts Wanderer Fantasie, von Liszt für Klavier und Orchester neu gedacht, zeigt wie ein Genie das Werk eines anderen in sich aufnimmt und verwandelt. Nach der Pause führt Glucks Orfeo ed Euridice – in der Revision von Berlioz – in die Unterwelt und zurück, mit dem berühmten Dance of the Furies und dem seligen Ballet of the Blessed Spirits. Den Abschluss bildet Salieri selbst: seine 26 Variationen über La Folia di Spagna – virtuos, vielschichtig, unerschöpflich.

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KALA - ba’rockt Neujahrskonzert 2025
Jan.
11

KALA - ba’rockt Neujahrskonzert 2025

G.Ph. Telemann: Konzert für vier Geigen D-Dur
G.B. Buonamente: Sonata prima a quattro violini
T. Merula: Canzone a quattro, „La Lusignola op.1, Nr.2
A. Vivaldi: Konzert für zwei Trompeten in C-Dur
A. Corelli: Concerto grosso Op. 6. No.8 in g-Moll „Fatto per la Notte di Natale“
J.S. Bach: Brandenburgisches Konzert Nr.3
J.S. Bach: Orchester Suite Nr.3

Leitung/Violine: Dmitry Smirnov
Trompete: Mathew Sadler & Thomas Oberleitner

TICKETS


Ba'rockt – Neujahrskonzert 2025

Was wäre ein besserer Auftakt ins neue Jahr als ein Abend, der die Pracht und Vielfalt der Barockmusik in all ihren Facetten feiert?

Die Leitung obliegt einem der spannendsten Geiger aktuell -Dmitry Smirnov. Einer, der die Musik nicht einfach nimmt, sondern mit ihr kämpft, atmet, lebt. Als Konzertmeister des Kammerorchesters Basel und 2. Preisträger des ARD-Wettbewerbs hat er sich einen Ruf erarbeitet, der weit über seine Generation hinausgeht. Seine Interpretationen sind eigen, unerwartet und unvergesslich. Wer ihn einmal gehört hat, hört anders.

Das Programm spannt einen weiten Bogen: von der funkelnden Mehrstimmigkeit Telemanns und der zarten Polyphonie Buonamentis bis zur betörenden „La Lusignola" von Tarquinio Merula – einem jener Juwelen, die man kaum kennt und sofort liebt. Vivaldis Konzert für zwei Trompeten in C-Dur bringt zwei glänzende Solostimmen ins Spiel – funkelnd, festlich, unwiderstehlich.

Arcangelo Corellis Concerto Grosso Fatto per la Notte di Natale lässt noch einmal festliche Weihnachtsklänge im Saal nachhallen – bevor Johann Sebastian Bach das letzte Wort hat: das sprühende Brandenburgische Konzert Nr. 3 und die strahlende Orchestersuite Nr. 3 mit der berühmten Air – einem jener Momente, in denen die Zeit stillzustehen scheint.

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KALA - ba’rockt Neujahrskonzert 2025
Jan.
10

KALA - ba’rockt Neujahrskonzert 2025

G.Ph. Telemann: Konzert für vier Geigen D-Dur
G.B. Buonamente: Sonata prima a quattro violini
T. Merula: Canzone a quattro, „La Lusignola op.1, Nr.2
G.B. Platti: Oboe concerto in g-moll
A. Corelli: Concerto grosso Op. 6. No.8 in g-Moll „Fatto per la Notte di Natale“
J.S. Bach: Brandenburgisches Konzert Nr.3
J.S. Bach: Orchester Suite Nr.3

Leitung/Violine: Dmitry Smirnov
Oboe: Sergio Sanchéz

TICKETS
Ba'rockt – Neujahrskonzert 2025

Was wäre ein besserer Auftakt ins neue Jahr als ein Abend, der die Pracht und Vielfalt der Barockmusik in all ihren Facetten feiert?

Die KALA Chamber, ein junges bayerisches Kammerorchester aus herausragenden Musikerinnen und Musikern ganz Europas, lädt ein zu einer musikalischen Reise durch eine der reichsten Epochen der Musikgeschichte. Die Leitung übernimmt der Geiger Dmitry Smirnov – einer, der die Musik nicht einfach spielt, sondern mit ihr kämpft, atmet, lebt. Als Konzertmeister des Kammerorchesters Basel und 2. Preisträger des ARD-Wettbewerbs hat er sich einen Ruf erarbeitet, der weit über seine Generation hinausgeht. Seine Interpretationen sind eigen, unerwartet und unvergesslich. Wer ihn einmal gehört hat, hört anders.

Das Programm spannt einen weiten Bogen: von der funkelnden Mehrstimmigkeit Telemanns und der zarten Polyphonie Buonamentis bis zur betörenden „La Lusignola" von Tarquinio Merula – einem jener Juwelen, die man kaum kennt und sofort liebt. Giovanni Benedetto Plattis Oboenkonzert in g-Moll bringt mit Sergio Sánchez, jungem venezolanischem Musiker und Professor für Oboe in Lübeck, einen Solisten auf die Bühne, der die emotionale Tiefe und Virtuosität dieses Instruments auf höchstem Niveau zelebriert.

Arcangelo Corellis Concerto Grosso Fatto per la Notte di Natale lässt noch einmal festliche Weihnachtsklänge im Saal nachhallen – bevor Johann Sebastian Bach das letzte Wort hat: das sprühende Brandenburgische Konzert Nr. 3 und die strahlende Orchestersuite Nr. 3 mit der berühmten Air – einem jener Momente, in denen die Zeit stillzustehen scheint.

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KALA - ba’rockt Neujahrskonzert 2025
Jan.
9

KALA - ba’rockt Neujahrskonzert 2025

G.Ph. Telemann: Konzert für vier Geigen D-Dur
G.B. Buonamente: Sonata prima a quattro violini
T. Merula: Canzone a quattro, „La Lusignola op.1, Nr.2
A. Vivaldi: Konzert für zwei Trompeten in C-Dur
A. Corelli: Concerto grosso Op. 6. No.8 in g-Moll „Fatto per la Notte di Natale“
J.S. Bach: Brandenburgisches Konzert Nr.3
J.S. Bach: Orchester Suite Nr.3

Leitung/Violine: Dmitry Smirnov
Trompete: Mathew Sadler & Thomas Oberleitner

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Ba'rockt – Neujahrskonzert 2025

Was wäre ein besserer Auftakt ins neue Jahr als ein Abend, der die Pracht und Vielfalt der Barockmusik in all ihren Facetten feiert?

Die Leitung obliegt einem der spannendsten Geiger aktuell -Dmitry Smirnov. Einer, der die Musik nicht einfach nimmt, sondern mit ihr kämpft, atmet, lebt. Als Konzertmeister des Kammerorchesters Basel und 2. Preisträger des ARD-Wettbewerbs hat er sich einen Ruf erarbeitet, der weit über seine Generation hinausgeht. Seine Interpretationen sind eigen, unerwartet und unvergesslich. Wer ihn einmal gehört hat, hört anders.

Das Programm spannt einen weiten Bogen: von der funkelnden Mehrstimmigkeit Telemanns und der zarten Polyphonie Buonamentis bis zur betörenden „La Lusignola" von Tarquinio Merula – einem jener Juwelen, die man kaum kennt und sofort liebt. Vivaldis Konzert für zwei Trompeten in C-Dur bringt zwei glänzende Solostimmen ins Spiel – funkelnd, festlich, unwiderstehlich.

Arcangelo Corellis Concerto Grosso Fatto per la Notte di Natale lässt noch einmal festliche Weihnachtsklänge im Saal nachhallen – bevor Johann Sebastian Bach das letzte Wort hat: das sprühende Brandenburgische Konzert Nr. 3 und die strahlende Orchestersuite Nr. 3 mit der berühmten Air – einem jener Momente, in denen die Zeit stillzustehen scheint.

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Max Hornung - play and conduct
Mai
17

Max Hornung - play and conduct

J. Haydn: Konzert für Violoncello
L. v. Beethoven: 3. Sinfonie „Eroica“ in Es-Dur

Maximilian Hornung | Leitung/Solist

TICKETS


Maximilian Hornung kehrt zu KALA zurück. Journalisten nennen ihn einen „Mann der Tiefe" und einen „Sänger auf dem Cello" – wer ihn einmal gehört hat, versteht warum.

Im ersten Teil spielt er Haydns Cellokonzert und dirigiert dabei gleichzeitig vom Cello aus. Nach der Pause übernimmt er das Pult für Beethovens Dritte – die „Eroica". Eines der kühnsten Werke der Musikgeschichte, in den Händen eines Musikers, dem KALA seit Jahren verbunden ist.

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Max Hornung - play and conduct
Mai
16

Max Hornung - play and conduct

J. Haydn: Konzert für Violoncello
L. v. Beethoven: 3. Sinfonie „Eroica“ in Es-Dur

Maximilian Hornung | Leitung/Solist

TICKETS

Maximilian Hornung kehrt zu KALA zurück. Journalisten nennen ihn einen „Mann der Tiefe" und einen „Sänger auf dem Cello" – wer ihn einmal gehört hat, versteht warum.

Im ersten Teil spielt er Haydns Cellokonzert und dirigiert dabei gleichzeitig vom Cello aus. Nach der Pause übernimmt er das Pult für Beethovens Dritte – die „Eroica". Eines der kühnsten Werke der Musikgeschichte, in den Händen eines Musikers, dem KALA seit Jahren verbunden ist.

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Bach & Vivaldi Neujahrskonzert 2024
Jan.
13

Bach & Vivaldi Neujahrskonzert 2024

Bach & Vivaldi

J.S. Bach Doppelkonzert für zwei Violinen und Orchester d-Moll BWV 1043
A.Vivaldi concerto grosso d-moll, op.2/11 RV 565
J.S. Bach Brandenburgisches Nr. 5 D-Dur BWV 1050

PAUSE

J.S. Bach Konzert für Violine, Oboe und Orchester c-moll, BWV 1060R
A. Vivaldi Konzert für 4 Violinen und Orchester in b-moll RV 580
J.S. Bach Brandenburgisches Nr.2 F-Dur BWV 1047

Hed Yaron Mayerson | Violin/Leitung
Chiara Sanicandro | Violine
Leonie Trips | Violine
Mischa Nodel | Violine
Sergio Sanchez | Oboe
Charlotte Kuffer | Querflöte
Thomas Fleißner | Trompete
Johannes Berger | Cembalo
Sophia Schambeck | Flöte

TICKETS



Bach & Vivaldi

Drei Abende, drei Säle, ein Programm – und ein Konzert, das alle, die dabei waren, nicht so schnell vergessen werden.

Das Programm gehörte ganz Bach und Vivaldi. Hed Yaron Meyerson, Konzertmeister des Rotterdam Philharmonic Orchestras führte das Ensemble mit der Selbstverständlichkeit eines Musikers, der Barockmusik in der Seele trägt. An seiner Seite: die jungen Geigerinnen Chiara Sanicandro und Leonie Trips als Solistinnen im Bachschen Doppelkonzert – zwei Stimmen, die miteinander sprechen, streiten, sich versöhnen.

Vivaldis Concerto grosso d-Moll funkelte mit Hed Yaron Meyerson, Chiara Sanicandro und Marie Langlamet als Solisten. Dann das 5. Brandenburgische Konzert – und sein Herzstück: die Cembalokadenz, in der Johannes Berger das Publikum mit seiner Virtuosität faszinierte.

Nach der Pause: Bachs Konzert für Oboe und Violine mit dern wunderbaren Solisten Chiara Sanicandro und Sergio Sánchez (Professor in Lübeck)– zart, innig, von seltener Schönheit. Vivaldis Konzert für vier Violinen mit Hed Yaron Meyerson, Chiara Sanicandro, Leonie Trips und Mischa Nodel, (Akademist der Berliner Philharmoniker) – vier gleichberechtigte Stimmen, die funkelnd miteinander wetteifern war wohl einer der Höhepunkte des Abends.

Den Abschluss bildete Bachs 2. Brandenburgisches Konzert – mit Sophia Schambeck, einer der faszinierendsten Blockflötistinnen ihrer Generation, Charlotte Kuffer an der Querflöte und Thomas Fleißner ( Solotrompete Mozarteum Orchester) an der Trompete. Die Trompetenstimme im 2. Brandenburgischen gilt als eine der schwierigsten der gesamten Barockliteratur – atemberaubend hoch, atemberaubend virtuos. Thomas Fleißner meisterte sie mit einer Selbstverständlichkeit, die den Saal sprachlos zurückließ.

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Bach & Vivaldi Neujahrskonzert 2024
Jan.
12

Bach & Vivaldi Neujahrskonzert 2024

Bach & Vivaldi

J.S. Bach Doppelkonzert für zwei Violinen und Orchester d-Moll BWV 1043
A.Vivaldi concerto grosso d-moll, op.2/11 RV 565
J.S. Bach Brandenburgisches Nr. 5 D-Dur BWV 1050

PAUSE

J.S. Bach Konzert für Violine, Oboe und Orchester c-moll, BWV 1060R
A. Vivaldi Konzert für 4 Violinen und Orchester in b-moll RV 580
J.S. Bach Brandenburgisches Nr.2 F-Dur BWV 1047

Hed Yaron Mayerson | Violin/Leitung
Chiara Sanicandro | Violine
Leonie Trips | Violine
Mischa Nodel | Violine
Sergio Sanchez | Oboe
Charlotte Kuffer | Querflöte
Thomas Fleißner | Trompete
Johannes Berger | Cembalo
Sophia Schambeck | Flöte

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Bach & Vivaldi

Drei Abende, drei Säle, ein Programm – und ein Konzert, das alle, die dabei waren, nicht so schnell vergessen werden.

Das Programm gehörte ganz Bach und Vivaldi. Hed Yaron Meyerson, Konzertmeister des Rotterdam Philharmonic Orchestras führte das Ensemble mit der Selbstverständlichkeit eines Musikers, der Barockmusik in der Seele trägt. An seiner Seite: die jungen Geigerinnen Chiara Sanicandro und Leonie Trips als Solistinnen im Bachschen Doppelkonzert – zwei Stimmen, die miteinander sprechen, streiten, sich versöhnen.

Vivaldis Concerto grosso d-Moll funkelte mit Hed Yaron Meyerson, Chiara Sanicandro und Marie Langlamet als Solisten. Dann das 5. Brandenburgische Konzert – und sein Herzstück: die Cembalokadenz, in der Johannes Berger das Publikum mit seiner Virtuosität faszinierte.

Nach der Pause: Bachs Konzert für Oboe und Violine mit dern wunderbaren Solisten Chiara Sanicandro und Sergio Sánchez (Professor in Lübeck)– zart, innig, von seltener Schönheit. Vivaldis Konzert für vier Violinen mit Hed Yaron Meyerson, Chiara Sanicandro, Leonie Trips und Mischa Nodel, (Akademist der Berliner Philharmoniker) – vier gleichberechtigte Stimmen, die funkelnd miteinander wetteifern war wohl einer der Höhepunkte des Abends.

Den Abschluss bildete Bachs 2. Brandenburgisches Konzert – mit Sophia Schambeck, einer der faszinierendsten Blockflötistinnen ihrer Generation, Charlotte Kuffer an der Querflöte und Thomas Fleißner ( Solotrompete Mozarteum Orchester) an der Trompete. Die Trompetenstimme im 2. Brandenburgischen gilt als eine der schwierigsten der gesamten Barockliteratur – atemberaubend hoch, atemberaubend virtuos. Thomas Fleißner meisterte sie mit einer Selbstverständlichkeit, die den Saal sprachlos zurückließ.

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Bach & Vivaldi Neujahrskonzert 2024
Jan.
11

Bach & Vivaldi Neujahrskonzert 2024

Bach & Vivaldi

J.S. Bach Doppelkonzert für zwei Violinen und Orchester d-Moll BWV 1043
A.Vivaldi concerto grosso d-moll, op.2/11 RV 565
J.S. Bach Brandenburgisches Nr. 5 D-Dur BWV 1050

PAUSE

J.S. Bach Konzert für Violine, Oboe und Orchester c-moll, BWV 1060R
A. Vivaldi Konzert für 4 Violinen und Orchester in b-moll RV 580
J.S. Bach Brandenburgisches Nr.2 F-Dur BWV 1047


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Hed Yaron Mayerson | Violin/Leitung
Chiara Sanicandro | Violine
Leonie Trips | Violine
Mischa Nodel | Violine
Sergio Sanchez | Oboe
Charlotte Kuffer | Querflöte
Thomas Fleißner | Trompete
Johannes Berger | Cembalo
Sophia Schambeck | Flöte


Bach & Vivaldi

Drei Abende, drei Säle, ein Programm – und ein Konzert, das alle, die dabei waren, nicht so schnell vergessen werden.

Das Programm gehörte ganz Bach und Vivaldi. Hed Yaron Meyerson, Concertmaster des Rotterdam Philharmonic Orchestra führte das Ensemble mit der Selbstverständlichkeit eines Musikers, der Barockmusik in der Seele trägt. An seiner Seite: die jungen Geigerinnen Chiara Sanicandro und Leonie Trips als Solistinnen im Bachschen Doppelkonzert – zwei Stimmen, die miteinander sprechen, streiten, sich versöhnen.

Vivaldis Concerto grosso d-Moll funkelte mit Hed Yaron Meyerson, Chiara Sanicandro und Marie Langlamet als Solisten. Dann das 5. Brandenburgische Konzert – und sein Herzstück: die Cembalokadenz, in der Johannes Berger das Publikum mit seiner Virtuosität faszinierte.

Nach der Pause: Bachs Konzert für Oboe und Violine mit dern wunderbaren Solisten Chiara Sanicandro und Sergio Sánchez – zart, innig, von seltener Schönheit. Vivaldis Konzert für vier Violinen mit Hed Yaron Meyerson, Chiara Sanicandro, Leonie Trips und Mischa Nodel, Akademist der Berliner Philharmoniker – vier gleichberechtigte Stimmen, die funkelnd miteinander wetteifern war wohl einer der Höhepunkte des Abends.

Den Abschluss bildete Bachs 2. Brandenburgisches Konzert – mit Sophia Schambeck, einer der faszinierendsten Blockflötistinnen ihrer Generation, Charlotte Kuffer an der Querflöte und Thomas Fleißner ( Solotrompete Mozarteum Orchester) an der Trompete. Die Trompetenstimme im 2. Brandenburgischen gilt als eine der schwierigsten der gesamten Barockliteratur – atemberaubend hoch, atemberaubend virtuos. Thomas Fleißner meisterte sie mit einer Selbstverständlichkeit, die den Saal sprachlos zurückließ.

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Tschaikowski Violinkonzert
Jan.
12

Tschaikowski Violinkonzert

W.A. Mozart Ouvertüre “nozze di Figaro”
F. Mendelssohn 4. Sinfonie “Italienische”
P. I. Tschaikowsky Violinkonzert D-Dur op.35

Maximilian HornungDirigent
Sarah ChristianVioline

Am 12. Januar gastierte KALA in Landshut, am 14. Januar in Blaibach und am 15. Januar in Toblach. Auf dem Programm standen drei Werke: Mozarts Ouvertüre zu Le nozze di Figaro, Mendelssohns vierte Sinfonie – die „Italienische" – und Tschaikowskys Violinkonzert D-Dur op. 35.

Am Pult stand Maximilian Hornung – gefeierter Cellist, Träger des ARD-Preises und des Deutschen Musikwettbewerbs, von Anne-Sophie Mutter geförderter Künstler und Gast bei Orchestern wie den Wiener Symphonikern und dem London Philharmonic. Die Solovioline übernahm seine Frau Sarah Christian, Konzertmeisterin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Professorin und ARD-Preisträgerin.

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